Integraler Yoga - Yogaforum · Martin Henniger
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Integraler Yoga

Integraler Yoga führt nicht nur nach Innen, sondern soll auch bewusst die Außenwelt mitgestalten – nach dem Motto: von der Matte ins Leben. Je mehr wir uns der inneren Mitte annähern, desto mehr sollten wir uns auch mit der Umwelt verbinden. Der integrale Yoga möchte nicht nur alle Wesensbereiche mit einbeziehen, sondern auch alle gesellschaftlichen und äußeren Aspekte des Lebens beeinflussen. Er versucht, den Ausspruch des großen Yogis Sri Aurobindos zu verwirklichen – „Alles Leben ist Yoga“.

Integraler Yoga Einleitung

Der integrale Ansatz ist verbunden mit Namen wie Jean Gebser, Sri Aurobindo und Ken Wilber. Er versucht, die traditionellen Ansätze des Yoga mit dem heutigen Wissen zu verknüpfen. Er nutzt die Techniken des Tantra- und Hatha-Yoga unter Berücksichtigung heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zusätzlich soll der Tantra- und Hatha-Yoga mit einem integral-evolutionären Modell kombiniert werden. Der starke Transzendenzbezug, der auch dem Tantra zu eigen ist, soll hier als ein Yoga verstanden werden, der „zum Leben hinführt“ wie Sri Aurobindo betont und nicht „wegführt vom Leben“.

 

Es soll der Schwerpunkt auf einen eigenverantwortlichen, reflektierten Weg gelegt werden, der ausdrücklich auch die Vernunft mit einbezieht. Auch ein Umgang in respektvoller und humaner Art und Weise im Lehrer-Schüler-Verhältnis sind hier wichtig.

Ein moderner aufgeklärter Yogaweg ist in der heutigen Zeit so wichtig, damit er den Menschen behilflich ist, sich von seinen Befangenheiten, Abhängigkeiten und Verzweiflungen lösen zu können.

Kennzeichen des Integralen Yoga

  • Er baut auf den Traditionen des Hatha Yoga und Tantra auf, benutzt deren Techniken, ergänzt sie jedoch mit Erkenntnissen der Moderne.
  • Er erweitert den Yoga um ein integral-evolutionäres Entwicklungsmodell.
  • Er bezieht sich auf alle Lebensbereiche und schließt Körper, Atem, Geist und auch Spiritualität ein.
  • Er integriert auch Erkenntnisse aus der neurologischen Forschung und der Psychologie.
  • Er sucht bewußt die Vernetzung und den Austausch mit anderen Wissensbereichen und Organisationen sowie Schulen und Universitäten.
  • Er geht von einem humanistischen Weltbild aus und einem Lehrer-Schüler-Verhältnis auf Augenhöhe.
  • Er verzichtet bewußt auf Praktiken, die zu sehr traditions- und kulturgebunden sind und somit in einen modernen Kontext nicht mehr passen.
  • Er orientiert sich an einer integralen Lebenspraxis, die auch die Schattenarbeit nicht ausschließt.
  • Er sucht den Dialog mit artverwandten Disziplinen aus anderen Traditionen wie z.B. dem Zen-Buddhismus oder dem Vajrayana-Buddhismus.
  • Er verbindet die östliche Weisheit mit einem integral-erweiterten Wissenschaftsverständnis.
  • Er ist auch einer wissenschaftlichen Begleitung gegenüber offen, sei es Bio-Feedback, psychologische Tests und gehirnphysiologische Untersuchungen.

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