Workshops Archives - Yogaforum · Martin Henniger
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Eure Dozentin

»nāḍī«

Dieser Workshop widmet sich den Nadis (nāḍī ’Röhre, Ader, Puls’), den Energieleitbahnen in unserem Körper. Vor allem die klassischen Hatha-Yoga-Texte – aber auch schon einige Upanischaden – beschreiben sie als unzählige Energiekanäle, die durch unseren Körper laufen. Ihre Bedeutung ist zentral, denn in ihnen soll letztlich die yogische Transformation stattfinden. Vor allem die drei Hauptleitbahnen Ida, Pingala und Sushumna werden immer wieder hervorgehoben. Doch was ist mit den anderen Leitbahnen?

 

Ein Blick in das traditionelle chinesische Heilwissen eröffnet uns ein ausgefeiltes Meridian-System, das dem Prinzip der Nadis sehr nahe kommt. Zur Bereicherung unserer Yogapraxis und zum besseren Verständnis der inneren Prozesse ist die Beschäftigung mit den Meridianen sehr hilfreich. Sie hilft uns, die Erfahrung der Energieströme in unserem Körper zu verfeinern und zu vertiefen.

 

Dieser Workshop orientiert sich an den klassischen Meridianöffnungsübungen von Shizuto Masunaga. Nach dem Motto „lerne mit dem Körper, nicht mit dem Kopf“ (Masunaga) wollen wir die wesentlichen Energieleitbahnen erspüren, stimulieren und sanft öffnen. Die „Masunaga-Reihe“ kann jederzeit geübt werden und trägt dazu bei, den Energiefluss zu harmonisieren und ins Gleichgewicht zu bringen.

Shizuto Masunaga, Psychologe und weltbekannter Shiatsu-Lehrer fand heraus, dass das chinesische Meridiansystem letztlich auf antike Techniken von Brahmanen aus Indien zurückzuführen ist. Hier schließt sich der Kreis: Willkommen zum Yoga!

 

 

„Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei.“ Joseph Beuys „Es mag überraschen, daß man Befreiung und grundlegende Einsicht durch leichte Dehnübungen finden kann. Wer möchte bestreiten, daß Heilkraft entsteht, wenn wir unsere geistigen und körperlichen Gewohnheiten von Zeit zu Zeit loslassen und unserer innersten Sensibilität gestatten, uns zurück zum ursprünglichen Zustand der Ganzheit zu führen. Diese innere Bewusstheit ist die mächtigste Heilkraft, über die wir verfügen, und sie steht uns jederzeit zur Verfügung.“ Stephen Brown

 

Der Workshop hat einen kürzeren theoretisch-einführenden, dann einen langen praktischen Erfahrungsteil. Unterrichtet wird in Präsenz.

Termine

Freitag, 01.07.2022, 18:00 – 20:45 Uhr

 

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Referentin

Ela Thole

Die Bedeutung der Shakti-Kraft in der indischen Tradition und im Integralen Yoga von Sri Aurobindo

Shakti, die dynamische Schöpfungskraft des höchsten Bewusstseins, ist bewegte und bewegende Energie. In der indischen Tradition wird sie in zahlreichen Formen und Namen als Göttliche Mutter verehrt.

Sie entspringt dem transzendenten Daseinsgrund und manifestiert sich als universelle Energie, in deren Tanz die Vielfalt des Kosmos zur Entfaltung kommt. Über ihre Dynamik findet der Mensch als Teil der Schöpfung zum höchsten Bewusstsein zurück. So wird der persönliche Übungsweg in verschiedenen Richtungen der indischen Tradition von ihrer Kraft wirksam geleitet. In der traditionellen Spiritualität räumt ihr vor allem der Tantrismus eine zentrale Position ein. Aber auch neuere Ansätze, wie der Integrale Yoga von Sri Aurobindo, stellen die Shakti in den Mittelpunkt der spirituellen Praxis.

 

Ela Thole, geboren 1956 in Deutschland, Studium der Germanistik und Biologie, Buchautorin (Die gӧttliche Shakti, Theseus Verlag), lebt seit 1983 in Auroville, Südindien, im Weg des Integralen Yoga von Sri Aurobindo. Seit 1992 ist sie als Referentin für Yogaphilosophie und Integrale Spiritualität tätig und betreut für Aurovilles Reiseagentur Inside India Erlebnis- und Seminarreisen mit kulturgeschichtlicher und spiritueller Ausrichtung.

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Eure Dozenten

Philosophische und neurowissenschaftliche Grundlagen von Yoga und Meditation (Theorie und Praxis)

Yoga und Meditation stellen eine Bewusstseinskultur dar, die uns helfen kann, ein zufriedenes Leben zu führen und mit leidvollen Erfahrungen bis hin zur Vergänglichkeit unserer eigenen Existenz umgehen zu können. Yoga und Meditation in diesem Sinne ist das Gegenteil von Selbstoptimierung und hedonistischer Wohlfühlpraxis. Das transformative Potential von Yoga und Meditation kann sich aber nur entfalten, wenn wir Wissen darüber haben, was Yoga ist, was das Ziel der Praxis ist, was das philosophische und spirituelle Fundament ist und wie wir den Yoga an unsere Lebenswelt anpassen können. Eine Praxis ohne Wissen und Erkenntnis ist wie eine Wanderung ohne Landkarte und ohne Kompass und die Gefahr ist groß, dass wir uns verlaufen, im Kreis bewegen oder an unerwünschten Orten ankommen. Wissen ist aber wenig hilfreich, wenn es bei einer reinen intellektuellen Kenntnis bleibt. Wir müssen Wissen mit Erfahrung verbinden und verinnerlichen. Diese Art von Wissen wird in einigen Traditionen als Weisheit bezeichnet.

 

Der Yoga-Gedanke ist nicht nur mehrere Tausend Jahre alt, sondern findet sich in unterschiedlichen Ansätzen auch in vielen anderen Kulturen außerhalb Indiens. In ihm kondensiert sich gewissermaßen ein Weisheitswissen der Menschheit, das uns zu zufriedeneren Menschen macht und uns die Verbindung mit dem Geist und unseren Körper, die Verbindung mit anderen Menschen und Wesen und die Verbindung mit der Umwelt und dem kosmischen Ganzen gewahr sein lässt. Dass sich hinter wohlklingenden Worten auch aus moderner wissenschaftlicher Sicht wirksame Konzepte verbergen, zeigt uns die kontemplative Neurowissenschaft. Die Entsprechungen sind beeindruckend. Wenn wir den Yoga aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und begreifen – wie den berühmten Elefanten, der dem einen nur als Rüssel, Ohr oder Schwanz erscheint und bei einfacher Betrachtung niemals als ganzes offenbart – können wir ein umfassenderes Verständnis erlangen und unserer Praxis neue Impulse geben.

 

Schülern und Yogalehrern im Umfeld des Yoga-Forums ist dieser Ansatz durchaus vertraut. Martin Henninger vermittelt als Yoga-Lehrer, Philosoph und Indologe in Seminaren und in der Yoga-Lehrer-Ausbildung die philosophischen, spirituellen, kulturwissenschaftlichen Hintergründe der Yogatraditionen bis hin zu einem modernen integralen Yoga. In diesem Seminar soll eine weitere, nämlich neurowissenschaftliche (und auch buddhistische) Perspektive hinzukommen, die uns die Yoga-Psychologie und -Philosophie in einem zusätzlichen Licht erklärt und erfahrbar macht. Diesen Aspekt wird Dr. med. Uwe Meier, Yogalehrer und Neurologe mit langjähriger Erfahrung in buddhistischer Mediationspraxis in das Seminar einbringen. Beide versuchen die Brücken zwischen Philosophie, Yogapraxis und Wissenschaft über Referate, aber auch im lebendigen Dialog sichtbar zu machen. Die Yoga- und Meditationspraxis kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Termine

Sonntag, 26.06.2022, 09:00 – 18:00 Uhr

 

Weitere Termine sind angedacht.

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Eure Dozentinnen

Hingabe an den Fluss des Lebens

An diesem Wochenende nähren wir die heilende Energie auf sehr kreative und vielfältige Weise an.

Samstag

  • Faszien-Flow, um den inneren Ozean ins fließen zu bringen und uns ganz auf das Wasserelement einzustimmen
  • Eine beruhigende Yin Praxis, die die geweckten Energien einfängt und konzentriert
  • Pranayama zur Einstimmung auf eine
  • berührende und liebevolle dynamische Thai-Yoga Sequenz

 

Sonntag

  • Saraswati-Flow, der sich „der fließenden und kreativen Göttin“ in Dir widmet
  • Sacralchakra Flow, der die geschaffene Verbindung versiegelt

Termindetails

Samstag
9:00-12:45 und 14:30-18:00

mit 4 Praxiseinheiten

Sonntag
9:00-12:45 Uhr

mit 2 Praxiseinheiten

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Euer Dozent

Die Yogasutren von Patanjali

in Theorie und Praxis

Dieser Online-Workshop soll die Yogasutren von Patanjali in klassischer Art und Weise erschließen. Wir wollen Sutra für Sutra voranschreiten und so den Text in seiner Tiefe und in seinem ganzen Umfang erarbeiten.

 

Das Textstudium ist über einen längeren Zeitraum angelegt, kann aber auch immer wieder einzeln gebucht werden. Das immer wieder Gehörte zu wiederholen gehört dabei dazu im Sinne von Svadyaya (Studium der Schriften), damit das Gelernte vertieft werden kann und in Fleisch und Blut übergeht.

 

So besteht diese Reihe aus Theorie und Praxis gleichzeitig.

Termine

  1. Freitag, 05.08.2022 Ashtanga Yoga – YS, Kapitel II -III
  2. Freitag, 19.08.2022 Ashtanga Yoga – YS, Kapitel II – III
  3. Freitag, 09.09.2022 „vibhuti“ (übernatürliche Kräfte) – YS, Kapitel III
  4. Freitag, 23.09.2022 „kaivalya“ (Freiheit) – YS, Kapitel IV